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Über
das Unaussprechliche reden Kathrin
Berger: Die Sprache verschlagen. Frauen berichten vom Leben
nach einer Vergewaltigung. 158 Seiten, eFeF-Verlag, Bern/Wettingen 2008 Anlässlich des 30-jährigen Bestehens des Vereins Wiener Frauenhäuser erschien im Mandelbaum Verlag der Sammelband „Am Anfang war ich sehr verliebt“. Vor allem Bewohnerinnen der Wiener Frauenhäuser kommen darin zu Wort. Sie erzählen von ihren Gewalterfahrungen, den Eindrücken, die das Frauenhaus, die Mitarbeiterinnen und Mitbewohnerinnen auf sie machten, von den Schritten, die sie unternommen hatten, um sich und die Kinder vor der Gewalt durch den Partner zu schützen. Auch die Sicht der Kinder wird miteinbezogen: In einigen Beiträgen berichten Kinder unterschiedlichen Alters, wie sie sich im Frauenhaus fühlen, wie sie mit den Umstellungen in ihrem Leben zurechtkommen und was sie sich für die Zuk. Paula Bolyosunft wünschen. Und schließlich berichten auch Mitarbeiterinnen der Frauenhäuser: von ihrer Arbeit, ihrem Umgang mit der Gewalt, der Geschichte der Frauenhäuser und politischen Notwendigkeiten. Neben der Bedeutung, die die Erfahrungsberichte von Frauen, die Opfer von Gewalt wurden, an sich haben, dokumentiert das Buch anschaulich die wichtige und unentbehrliche Arbeit, die von den Mitarbeiterinnen der Frauenhäuser geleistet wird. Nicht erst jetzt ist es höchste Zeit, Frauenhäuser als das anzuerkennen, was sie sind: Opferschutzeinrichtungen, mit denen auch staatliche Institutionen kooperieren müssen, wenn Beseitigung der häuslichen Gewalt ein parteipolitisches Ziel sein soll Karin Berger und Andrea Brem: Am Anfang war ich sehr verliebt. Frauen erzählen von Liebe, Gewalt und einem Neubeginn im Frauenhaus. 195 Seiten, Mandelbaum, Wien 2008 EUR 19,90 © Verein Freundinnen der Buchhandlung Frauenzimmer Webmasterin: buchhandlung@frauenzimmer.at |